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Herzlichen Glückwunsch! Ihre Ausbildung zur PTA/BTA/CTA oder MTA, Ihr naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium oder Ihre Fortbildung zur Geprüften Pharmareferentin* (IHK) war kein Zuckerschlecken. Manchmal hatten Sie vielleicht sogar das Gefühl, dass es den ganzen Stress nicht wert sei… und nun halten Sie die Urkunde in der Hand!

 

Und jetzt? Vertrieb?! Klinkenputzen?! Sich von anderen als Verkäuferin bezeichnen lassen?! Dafür die ganze harte Arbeit?! 

Nein, das würde wahrscheinlich wenig Sinn machen. Nur hat das auch wenig mit dem Beruf der Pharmaberaterin bzw. Pharmareferentin zu tun. Erlauben Sie uns, Ihnen hier einige Informationen zum Berufsbild zu vermitteln und damit dazu beizutragen gerade bei den Menschen, denen der Gesetzgeber deren Ausübung erlaubt, für mehr Klarheit zu sorgen.

Nachfolgend einige Antworten zu den uns am häufigsten gestellten Fragen:

 
 

Wer darf im pharmazeutischen Außendienst tätig werden?

Während für die Beratung im Bereich der freiverkäuflichen Arzneimittel - auch "Over the Counter" oder kurz OTC bezeichnet - grundsätzlich keine besonderen qualifikatorischen Voraussetzungen bestehen (dennoch sind die auf der Arbeitgeberseite gesetzten Standards hoch!) hat der Gesetzgeber in §75 AMG hohe Anforderungen für Mitarbeiterinnen im Segment der verschreibungspflichtigen Medikamente (Rx) gesetzt. Man muss entweder Pharmaberaterin oder Pharmareferentin (IHK) sein. Pharmaberaterinnen sind durch Ausbildung (PTA/BTA/MTA/VTA/CTA) oder naturwissenschaftliches Studium (Bachelor) bzw. medizinisches Studium (Human-, Veterinär- oder Dentalmedizin) zum Umgang mit verschreibungspflichtigen Substanzen berechtigt. Pharmareferentinnen haben im Rahmen einer mind. sechsmonatigen Fortbildung mit abschießender Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK), diese Berechtigung erworben. Die Teilnahme an der Fortbildung ist an bestimmte Ausbildungen (z.B. Rettungssanitäterin, Arzthelferin, etc.) und nachweisbare Praxis gebunden. Da im Arbeitsalltag die Trennung zwischen Beraterin und Referentin keine wesentliche Rolle spielt, wird meist "Pharmareferentin" als Oberbegriff genutzt.

 

Was ist die Aufgabe einer Pharmareferentin?

Die Agentur für Arbeit bringt es auf den Punkt: "Pharmareferenten und -referentinnen informieren Angehörige von Heilberufen wie Ärzte und Ärztinnen oder Apotheker/innen über Produkte ihrer Auftraggeber aus der pharmazeutischen Industrie. Sie dokumentieren Beobachtungen z.B. zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen oder Einnahmeproblemen der Therapeutika und übermitteln diese Marktinformationen an die Hersteller. "(1)

Dabei kann die Tätigkeit im Grundsatz im Innen- oder im Außendienst angesiedelt sein.

 

Wie sieht der Einstieg in den Beruf aus?

Das hängt sehr stark von der jeweils ersten Stelle ab, die man als Pharmareferentin antritt. Im Allgemeinen wird man im Rahmen einer Produktschulung, die zwischen einer und vier Wochen dauern kann, mit den Präparaten vertraut gemacht, die man später bespricht. Neben den wissenschaftlich-medizinischen Aspekten, erhält man dabei auch Einblick in Studien, lernt das Informationsmaterial für Ärzte kennen und erfährt, wie man seine Administration (Erfassung von Besuchen, Tourenplanung, Musterdokumentation etc.) beherrscht. Rechtliche Aspekte werden genauso besprochen wie Fragen des Pharmakodexes, der Compliance, des Datenschutzes, der Gesprächsführung und, und, und... 

Häufig wird die Produktschulung durch einen Test abgeschlossen. Während des Training können auch schon die ersten Praxisblöcke eingebunden werden. Spätestens jedoch nach Abschluss der Produktschulung geht es raus ins Gebiet. Oft werden Neueinsteigerinnen am Anfang durch die Regionalleitung oder eine erfahrene Kollegin begleitet. Diese sogenannten Doppelbesuche helfen  schrittweise sicherer im Beruf zu werden und sind auch für Profis vorgesehen. 

 

Was verdient man als Neueinsteigerin?

Es mag vielleicht Einzelfälle geben, in denen eine Neueinsteigerin gleich mit einem Jahresgehalt von 60.000€ startet, aber in der Regel liegt das Einstiegsgehalt, je nachdem, welche Erfahrungen man aus seiner "Vorpharma-Zeit" mitbringt, welchen Ausbildungsstand man vorweisen kann und in welcher Indikation man beginnt, zwischen 42.000€ und 47.000€ pro Jahr. Hinzu kommen Prämien von bis zu ca. 20% des Jahresgehalts, ein Dienstwagen, den man häufig auch privat nutzen kann (bei Credopard 10.000km p.a.) und andere Sozialleistungen, wie eine zusätzliche Altersversorgung.

Das Gehalt steigt mit der Erfahrung und der Komplexität der besprochenen Präparate. Auch die Zielgruppe - APIs, Fachärzte, Kliniken - spielt eine wichtige Rolle.

Gehälter zwischen 65.000€ und 100.000€ jährlich sind für erfahrene Pharmareferentinnen keine Seltenheit. Um ein solches Einkommen zu realisieren, sind fortlaufende Weiterqualifikation, mehrjährige Erfahrung und die Bereitschaft zu Übernahme von Verantwortung in Projekten sowie zur Repräsentanz des Unternehmens auf Messen und Kongressen jedoch zwingend erforderlich. Sie sehen also: Sowohl inhaltlich als auch gehaltlich können Sie sich deutlich entwickeln.

 

Was sollte ich mitbringen?

Den Status nach §75 AMG (siehe "Wer darf im pharmazeutischen Außendienst tätig werden") sowie eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B sind für den Rx-Bereich zwingend erforderlich. Auch im OTC-Bereich kann der Status manchmal gefordert sein. Hinzu kommen ein paar grundsätzliche Anforderungen:

  • Hohe ethische Standards,

  • Spaß am Umgang mit Menschen,

  • Einfühlungsvermögen,

  • Gute mündliche und schriftliche Kommunikation,

  • Interesse an wissenschaftlichen Themen,

  • Freude an der Beratung​,

  • Erfolgsorientierung,

  • Teamfähigkeit,

  • Lernfähigkeit.

Wenn dann noch eine hohe Eigenmotivation, die Fähigkeit auch in herausfordernden Situationen mit kühlen Kopf zu reagieren und analytische Fähigkeiten vorhanden sind, ist ein erfolgreicher Start im Beruf der Pharmareferentin praktisch vorprogrammiert!

 

Wie bewerbe ich mich?

Bei Credopard ist das ganz einfach: Stelle aussuchen, anklicken, Lebenslauf hochladen, Datenschutzerklärung akzeptieren, Kontaktdaten ausfüllen; fertig. Alles bequem online. In der Regel melden wir uns nach spätestens zwei Werktagen bei Ihnen und bespreche, wie es weiter geht. 

Meist führen wir ein erstes Telefonat, dem sich ein ausführlicheres Gespräch anschließt. Darauf basierend können wir Sie dann der projektleitenden Stelle - einem Kunde oder einem Credopardmanager - vorstellen. Nach einem oder zwei persönlichen Gesprächen, schicken wir Ihnen dann gerne den Anstellungsvertrag zu!

Neuer Job? - Wir machen das für Sie!

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*Aus Gründen der Lesbarkeit verwenden wir hier die weibliche Form. Natürlich sprechen wir auch nicht-weibliche Interessenten an

(1) https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=nzW5RlLQoZHKe5hymHuxYEwgXJPjDWAAGS7HY1PeLaPhUzDgpQm7!2137601041?path=null/kurzbeschreibung&dkz=6733

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